PRESSEMITTEILUNG

 (Köln, den 12. Juni 2015) Die Landesarbeitsgemeinschaft der Familienverbände (LAGF) NRW unterstützt die Forderung der Erzieherinnen und Erzieher nach einer besseren Bezahlung und höheren tariflichen Einstufung.

„Die Anforderungen an den Beruf der Erzieherin und des Erziehers sind in den letzten Jahren z.B. durch den Ausbau der U 3-Betreuung, stärkere Dokumentationspflichten und höhere Ansprüche an die frühkindliche Bildung stetig gestiegen“, so Elisabeth Löckener, Vorsitzende der LAGF. „Es wird höchste Zeit, dass sich die Bedeutung der Tätigkeit, von der die gesamte Gesellschaft profitiert, auch in einer entsprechenden Bezahlung ausdrückt.“ Löckener hat Verständnis dafür, dass manche Eltern Unmut über den langen Streit äußern. „Wir fordern die kommunalen Arbeitgeber auf, eine schnelle Einigung im Schlichtungsverfahren herbeizuführen und den Erzieherinnen und Erziehern deutliche Lohnzuwächse zu gewähren“, so Löckener weiter. „Die schlechte Finanzsituation vieler Kommunen darf nicht zu Einsparungen im Bildungsbereich führen. Die qualitativ hochwertige Betreuung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Ggf. müssen auf die Dauer auch der Bund und das Land stärker in die Pflicht genommen werden, denn Investitionen in die Bildung unserer Kinder sind Investitionen in die Zukunft.“ Eine Anhebung der Elternbeiträge zum Ausgleich der steigenden Lohnkosten lehnen die Familienverbände ab: Eltern dürfen finanziell nicht noch stärker belastet werden.

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